von Anke Albersmann
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30. März 2026
In der Zeit vom 09. bis zum 20. März 2026 drehte sich in der Kita St. Hildegard alles um das Thema Feuerwehr. Zwei Wochen lang tauchten die Kinder spielerisch in die Welt der Feuerwehr ein und lernten dabei eine Menge über Ausrüstung, Einsätze und wichtige Regeln im Notfall. Ein besonderes Highlight gab es gleich zu Beginn des Projekts: Die Kinder durften die örtliche Feuerwehr besuchen. Dort konnten sie sich die verschiedenen Feuerwehrautos ganz genau anschauen, viele Fragen stellen und sogar selbst einmal ausprobieren, wie es ist, mit einem Feuerwehrschlauch Wasser zu spritzen. Auch in der Kita selbst hat sich in dieser Zeit einiges verändert. Der gesamte Kindergarten ist passend zum Thema dekoriert und teilweise umgebaut worden. Im Bewegungsraum wartete eine Bewegungslandschaft auf die Kinder, in der sie sich austoben konnten. Der Sonnenraum wurde zu einer kleinen „Einsatzzentrale“ umgestaltet, in der die Kinder im Rollenspiel selbst zu Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern werden konnten. Während des Projekts spielten die Kinder außerdem gruppenübergreifender miteinander. Auf den Fluren wurde gemeinsam Feuerwehr-Memory gespielt oder gepuzzelt, in den Funktionsräumen gestalteten die Kinder ihre eigenen Feuerwehrautos. In Morgen- und Stuhlkreisen beschäftigten sie sich mit vielen spannenden Themen rund um die Feuerwehr – zum Beispiel mit der Ausrüstung, möglichen Gefahrenquellen im Alltag und den vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr. Ein weiteres Highlight stand noch bevor: Einige Feuerwehrleute kamen zu Besuch in die Kita, um sich vor den Kindern ihre Einsatzkleidung anziehen. So konnten die Kinder genau sehen, was bei einem Einsatz passiert – und mögliche Ängste vor den ungewohnten Anzügen und Masken verlieren. Zum Abschluss des Projekts war außerdem ein kleiner „Probealarm“ geplant, bei dem die Kinder lernen, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten. Das Feuerwehrprojekt sorgte für große Begeisterung bei den Kindern und vermittelte ganz nebenbei viele wichtige Dinge rund um Sicherheit, Hilfeleistung und Teamarbeit. Ein großes Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr Merzen, die uns mit Ihrem Wissen und ihrer Zeit unterstützt haben und das Projekt für die Kinder richtig lebensnah gemacht haben.